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GASTSTUBENBÜHNE WÖRGL


Wir feiern die Premiere am 31. Oktober 2018 von EIN FLOH IM OHR und zugleich das 30-jährige Bühnenjubiläum der Gaststubenbühne Wörgl.

Zum Jubiläum bringt die Gaststubenbühne Wörgl im Herbst die Komödie von Georges Feydeaus unter der Regie von Helmuth A. Häusler auf die Bühne. Die Probenarbeiten dazu haben im Astnersaal schon begonnen.

Zum Stück: Madame Raymonde Chandebise stellt ihren Mann auf die Probe. Nachdem dieser seine ehelichen Aktivitäten schlagartig eingestellt hat, hegt sie einen gewissen Verdacht. Außerdem liebäugelt sie selbst schon länger mit einem Seitensprung: zu wohlgeordnet, zu krisen- und sorgenfrei ist das Leben, das sie führt. Der Hausfreund wartet nur auf ein entsprechendes Signal von ihr. Also bedient sie sich des ältesten Tricks der Welt: Sie lädt ihren Gatten mit einem fingierten Liebesbrief zum Rendezvous in das Hotel zur Mietzkatze – bekannt als diskretes Bordell für gelangweilte Ehepartner beiderlei Geschlechts. Dort soll er enttarnt werden. So wird ein Mechanismus in Gang gesetzt, der rasch außer Kontrolle gerät. Denn alle landen inkognito im Etablissement: Ehepartner und Hausfreund, frivole Haushälterin nebst ahnungslosem Butler, sprechbehinderter Neffe, überpotenter und mordlustiger Spanier. Sie treffen auf einen durchgeknallten Briten namens Rugby, eine sittenstrenge Bordellbesitzerin und nicht zuletzt einen betrunkenen Hausknecht, der Monsieur Chandebise wie aus dem Gesicht geschnitten ist – die wahrscheinlich spektakulärste Parade-Doppelrolle der Schauspielgeschichte.

Georges Feydeau (1862-1921), zählt  zu den erfolgreichsten Autoren des Vaudevilles, einem Theatergenre in Paris, das zur kommerziellen Unterhaltung des subbürgerlichen Großstadtpublikums diente. Er gilt bis heute als Meister der Tür-auf-Tür-zu-Verwechslungskomödie. Er schrieb 24 abendfüllende Stücke und 21 Einakter. Über den minutiösen Konstruktionen seiner durchdrehenden Theatermechanismen und der Thematisierung einer schizophren anmutenden bürgerlichen Doppelmoral ist er angeblich selbst verrückt geworden.

Karten können ab sofort über die Homepage schon bestellt werden.


1988 gingen bei der Gaststubenbühne Wörgl erstmals die Bühnenscheinwerfer an. Seit damals trainiert das vielseitige Ensemble die Lachmuskeln des Publikums, stellt gesellschaftliche Entwicklungen in Frage oder inspiriert mit modernen Stücken, die die Regeln des Theaters neu interpretieren. Die Lust zu spielen und den Besuchern einen anregenden Abend zu bieten, treibt die Vereinsmitglieder an, sich der zeitintensiven Theaterarbeit zu widmen. Immer wieder arbeitet die Bühne mit professionellen Regisseuren und Schauspielern zusammen, um von den wertvollen Erfahrungen der Meister profitieren zu können. Einzelne Ensemblemitglieder sind dermaßen vom Theatervirus infiziert, dass sie sich mit Schauspielunterricht, Regieausbildungen oder Bühnentechnikseminaren auf qualifizierter Ebene fortbilden. Gemeinsam setzen sich die Mitglieder und Freunde der Gaststubenbühne Wörgl zum Ziel, eine Ideenvielfalt und künstlerische Bandbreite mit interessierten Leuten für interessierte Leute zu schaffen und daraus lebendige Kultur werden zu lassen.


 

KULTUR NEWS


Stefan Peschta und Jürgen Chmela-Heiss laden wieder zum kabarettistischen Jahresrückblick.

Lost in Wörgl III – eine märchenhafte Reise

Wörgl, 22.05.2018; Text von Jürgen Chmela-Heiss

Bereits zum dritten Mal laden Stefan Peschta und Jürgen Chmela-Heiss von der Gaststubenbühne Wörgl zum kabarettistischen Jahresrückblick über das Geschehen in Wörgl ein. Das Motto der Veranstaltung lautet heuer „Eine märchenhafte Reise“ und die beiden Niederösterreicher waren hierfür eineinhalb Jahre am Recherchieren und Zusammenschreiben, um das Publikum auch heuer wieder mit allerlei Geschichten aus dem Leben unserer Stadt zu verwöhnen.

Vom jungen Profi-Politiker erhoffen sich die Wimmers die richtige Anleitung für den Einstieg ins politische Geschäft.

Ausverkaufte Premiere: „Für Frieden und Freiheit“

Wörgl, 23.05.2018; Text und Bilder von Veronika Spielbichler (www.vero-online.info)

Für Frieden und Freiheit | Regie Anna Etzelstorfer

Gaststubenbühne Wörgl spielt Polit-Satire „Für Frieden und Freiheit“

Wörgl, 17.05.2018; Text von Veronika Spielbichler (www.vero-online.info)

Zum Jubiläum bringt die Gaststubenbühne Wörgl im Frühjahr jenes Stück auf die Bühne im Astnersaal, das 1987 zur Vereinsgründung im darauffolgenden Jahr geführt hat: Die bissige Polit-Satire „Für Frieden und Freiheit“ vom bayerischen Kabarettisten Sigi Zimmerschied, Regie führt dabei Anna Etzelstorfer. Premiere ist am 20. Mai 2018, weitere Aufführungen stehen bis 9. Juni 2018 am Spielplan.